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Fr., 05. September 2025
09:30
Schlossweg 3, Luzern
Kinder, die zu uns in die Therapie kommen, haben manchmal schwierige Geschichten erlebt. Und jede und jeder in ihrem Familiensystem hat dabei Copingstrategien entwickelt, um eine Stabilität so gut wie möglich zu erhalten. Oft reichen die emotionalen Ressourcen und Energien der Eltern nicht aus, um das Gleichgewicht im System wieder herzustellen und zu festigen. In der Psychomotoriktherapie geht es deshalb auch darum, die mit der Geschichte eines Kindes verbundenen Emotionen zu benennen, anzuerkennen und zu validieren. Als starke Therapeutinnen tragen wir diese Geschichten mit und bieten dem Kind und seiner Familie gewissermassen eine zweite, eine weitere Chance. Doch es braucht auch Mut, heikle Punkte und Verletzlichkeiten innerhalb der Familie anzusprechen.
In diesem Kurs erarbeiten wir, welche Erfahrungen und Interaktionen hilfreich sein können, damit sich Kinder und Eltern im therapeutischen Setting geschützt fühlen und motiviert sind, gemeinsam mit der Therapeutin zu experimentieren und positive neue Erfahrungen zu sammeln. Im Zentrum stehen dabei die Grundbedürfnisse nach dem entwicklungspsychologischen Konzept der Pesso-Therapie: Platz, Unterstützung, Nahrung, Schutz und Grenzen. Die Kinder sollen in unserem Umfeld Aufmerksamkeit und Wertschätzung erleben, die Eltern in ihrer anspruchsvollen Aufgabe zusätzlich gestärkt werden. Negative Erfahrungen können positiv überschrieben werden. Dank dem neuen Verhalten in der Therapie können auf diese Weise neue Verhaltensmuster im Familiensystem entstehen.
LEITUNG
Henriëtte Van Der Meijden und Theresia Buchmann
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Gerne geben wir detaillierte Infos auf Anfragen per Mail: kontakt@kinderstarkmachen.ch